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Luftbild von Markersdorf
Landwirtschaft in Haindorf
Kirche Haindorf

Hochwasser- Frühwarnsystem

Hochwasser-Frühwarnsystem für mehr Sicherheit in unseren Gemeinden

Der Sierningbach Wasserverband setzt mit einem neuen Hochwasser-Frühwarnsystem einen wichtigen Schritt für mehr Schutz und Sicherheit in der Region. Im Rahmen einer Begehung wurden die Standorte der Messstationen in den beteiligten Gemeinden festgelegt, um künftig Wasserstände und Niederschläge laufend zu erfassen, Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können und diese flussabwärts weiterzuleiten.

Das System kombiniert Pegel-, Radar- und Regenmessstationen mit einer digitalen Alarm- und Informationsplattform. Dadurch können Einsatzkräfte im Ernstfall rasch reagieren, Entscheidungen auf Basis aktueller Daten treffen und betroffene Bereiche gezielt warnen.

 

Für die Bevölkerung bringt das vor allem eines: mehr Zeit und mehr Sicherheit. Frühwarnungen, direkte Bürgerinformation und die zielgerichtete Alarmierung helfen dabei, Menschen, Sachwerte und Infrastruktur besser zu schützen und Schäden möglichst gering zu halten. 

 

Gleichzeitig schafft das System wertvolle Daten für zukünftige Planungen und Schutzmaßnahmen. So profitieren die Gemeinden nicht nur im Akutfall, sondern auch langfristig von einer besseren Grundlage für Klimaanpassung und Hochwasserschutz. Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit der Firma WSI, einem Tochterunternehmen der Firma Microtronics aus Ruprechtshofen. Außerdem konnte eine optimale Förderung für das geplante System gefunden und genützt werden, ohne diese Unterstützung wäre eine Umsetzung für alle Gemeinden entlang der Sierning finanziell nicht möglich.

 

Vielen Dank an alle Vertreter der betroffenen Gemeinden für die gemeinsame Umsetzung diese Hochwasser-Frühwarnsystems für mehr Information aller Bürgerinnen und Bürger.

 

Die einmaligen Investitionskosten für das Frühwarnsystem betragen 141.483,26 Euro brutto. Die bereits genehmigte Förderung für das Projekt beträgt 90 % der Kosten und ist mit bis zu 100.000 Euro gefördert durch die Förderung „IÖB-Toolbox“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI).

 

 

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